Wissenschaft zu Gast im Zeiler Waldklassenzimmer

Die Zeiler Mittelschule ist Teil eines Forschungsprojektes: Ein Verbund aus „Technischer Universität München (TUM)“ , der „Julius – Maximilians -Universität Würzburg (JMU)“ und der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Bayern e.V.“ untersucht im Rahmen einer bundesweiten Studie an 33 verschiedenen Schulen die gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen von Unterricht im Freien. Getragen wird das Forschungsprojekt von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Dabei erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sich regelmäßiger Draußenunterricht auf Konzentration, Wohlbefinden und Umweltbewusstsein von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften auswirkt.

Aus diesem Anlass besuchten in diesen Tagen zwei Mitarbeiterinnen T. Endriß und L. Schulz des Lehrstuhls für urbane Produktive Ökosysteme der Technischen Universität München das Waldklassenzimmer der Schule. Vor Ort informierten sie sich über die bestehenden Angebote und tauschten sich mit Lehrkraft Bettina Kunkel über die Umsetzung des Unterrichts im Freien aus. Während ihres Besuchs konnten die beiden Wissenschaftlerinnen zudem insgesamt 24 im Zeiler Waldklassenzimmer vorkommende Vogelarten nachweisen.

Die 2. Bürgermeisterin der Stadt Zeil Christine Straub begrüßte die Teilnahme der Schule und bezeichnete das Projekt als wertvollen Beitrag für Bildung und Nachhaltigkeit.

Auch der Schulleiter der Mittelschule Zeil-Sand, Sven Steger, zeigte sich erfreut über die Auswahl. Die Zusammenarbeit mit der TUM stelle für die Schule eine gute Möglichkeit dar, neue pädagogische Ansätze wissenschaftlich begleiten zu lassen.

 

Die Ergebnisse der Studie sollen wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung des Schulunterrichts in Deutschland liefern.